LebensLuxus

Nach vorne leben.

4. Mannheimer Abendgespräch: „Den richt’gen Augenblick erwischen“

Passend zur Fastenaktion 2017 steht am Donnerstag, 9. März 2017, das 4. Mannheimer Abendgespräch unter dem Thema „Den richt’gen Augenblick erwischen“.

Als Impulsgeberinnen und Impulsgeber sind dabei:

Matthias Jost,
der ein freiwilliges Jahr in der Evangelischen Matthäus-Gemeinde Neckarau macht, weil er „eine Auszeit vom ganzen Gelerne braucht“:
Millenials im Hamsterrad des Bulimielernens


Regina Witt,
die ein Seminarhaus aufgebaut hat und ihr Lebenswerk wieder abgeben musste:
die Pioniergeneration im „Ruhe“stand


Jacqueline Yildirim,
die bei der SAP gekündigt hat, um als Existenzgründerin die → High Heels neu zu erfinden:
auf dem „Highway des Lebens“ neue Chancen entdecken


Weitere Details und Anmeldung → hier

LebensLuxus aus der Schweiz

Das Gottlieb Duttweiler Institute (GDI) ist eine Denkfabrik in der schönen Schweiz und hat sich mit dem Thema „Der nächste Luxus“ befasst. Studienautorin Martina Kühne beschreibt, wie nah sie der Idee von LebensLuxus gekommen ist:

Innere Obdachlosigkeit

Mangelnde Leistungsbalance führt zu „innerer Obdachlosigkeit“, sagt der Soziologe Heinz Bude: hier…

Essay aus alter Zeit

20120602_172430Der Juni 1997 ist eine Weile her. Damals habe ich meine Ideen für zeitgemäße Bildung zusammengefasst, die mir jetzt wieder in die Hände gekommen sind: Sie passen immer noch. Das Original hier…

Die spannende Frage ist: Wie lassen sich diese Ideen verbessern und verwirklichen?

Müdigkeitsgesellschaft durch „Optimierungsquatsch“?

Byung-Chul Han - Müdigkeitsgesellschaft - DW20150824Das Buch „Müdigkeitsgesellschaft“ von Byung-Chul Han zählt zu den wenigen, die mich ergriffen haben, ohne dass ich es vollständig verstanden habe.
Zu einer Zusammenfassung bin ich nicht fähig, ein wenig vielleicht die Deutsche Welle in ihrem Beitrag hier…
 
Am 28. Oktober 2015 werden wir über den Zusammenhang zu sprechen haben zwischen Müdigkeitsgesellschaft und „Optimierungsquatsch“: mehr…

We-Dentity: Wer sein darf, wer er (oder sie) ist, ist besser

Jens Flammann 1167 junge Augen - NeugierdeVerhaltensökonomen haben einen neuen (Mode-)Begriff: We-Dentity soll ausdrücken, dass Menschen nicht nur eine Identity (Identität) haben, sondern in vielen Rollen agieren – und miteinander interagieren. Das macht das Leben komplex – und auch konfliktreich und interessant!

Forscher wollen nun herausfinden, welche Folgen es hat, wenn sich Menschen wohlfühlen in ihrer Haut – respektive: in ihrer Rolle oder We-Dentity. Wenig überraschend ist, dass Menschen dann besser sind beim Lernen oder Arbeiten, wenn  sie sich gewertschätzt fühlen.

Das Schweizerische Duttweiler-Institut hat dazu gearbeitet: mehr…

Generation Y hat Führung übernommen

Cover Heimlichen RevolutionäreErmutigendes Feedback gab’s zu der Veranstaltung „Wie die Generation Y die Welt verändert“ am 4. Februar 2015 auch auf facebook: vielen Dank dafür!

Die zugespitzte Botschaft des Abends:
De facto hat die Generation Y die Führung übernommen, ohne dies schon zu spüren – und damit: ohne dies verantworten zu können.

Wie ich zu dieser Aussage komme? Die älteren Teilnehmenden bezogen sich in ihren Redebeiträgen oft auf die Werte der Jüngeren – und machten sie damit zum Maßstab ihres eigenen Handelns. Das bedeutet nicht, dass die Generationen vor den Ypsylonern mit deren Wertmaßstäben immer einverstanden sind. Aber sie haben de facto „keine Pfeile mehr im Köcher“; sie können allenfalls noch Rückzugsgefechts-Positionen „dagegen“setzen.

Bei der Veranstaltung im coolen Club Speicher 7 hatte ich auch den Eindruck, dass es „generationsspezifische“ Kernaussagen gab:

  • Die Jungen machen sich Gedanken über Land und Leben;
  • die berufstätige Generation über Karriere;
  • die aus dem Beruf langsam aussteigende Generation, ob sie wohl alles richtig gemacht hat (nach dem Maßstab ihrer Nachfolgerinnen und Nachfolger);
  • und die Ruheständler – die haben wieder Abstand, um mit den Jungen weitreichende Fragen zu stellen.

Liege ich mit diesen zugespitzten Aussagen völlig daneben?

Antworten, wie es in Zukunft weitergeht, brauchen wir noch. Wie wir die erarbeiten können, dafür entwickele ich bereits Formate (wer darüber informiert bleiben möchte, möge sich bitte meine Einladungen bestellen).

Bisher gehen meine Gedanken dahin, dass wir im Herbst über Werte von und für Menschen sprechen: mehr…

Fehler feiern – und loswerden

20120930_171551Griffig ist der Titel schon mal, aber was bringt die „Fuck-up-Night„, von der die  „Süddeutsche“ (hier…) schreibt.

Hirnpsychologisch können wir alle jene Sachen besser vergessen, an die wir uns erinnern. Re-Flektion heißt das.
Dummerweise macht sich’s unser Hirn nämlich gerne mal gemütlich: So machen wir immer mal wieder auch die gleichen Fehler (ohne es zu merken), so können wir uns selber soo wunderbar in die Tasche lügen („waren die Anderen / Pech / …“).
Deswegen braucht es Aufwand, damit wir uns zum Vergessen an das erinnern, was vielleicht gestern noch eine gute Idee war, aber möglicherweise nicht mehr taugt.

Der Laborleiter eines Frankfurter Chemieunternehmens rechnete mir mal vor, wie teuer und tödlich auch kleine Fehler richtig werden können. Deswegen brauchen wir in einer komplexen und dynamischen Welt (zumindest mehr als in jener traditionsgeprägten Welt aus Ackerbau und Industrie-Fertigungsband) eine „Fehlerkultur“ (wieder so ein pompöses Wort), die uns Neuanfänge ermöglicht: „Lösungen Zweiter Ordnung“

Lesetipp für alle, die ihre Fehler noch nicht erkennen können: „Kunst des klaren Denkens: 52 Denkfehler, die Sie besser anderen überlassen“ von Rolf Dobelli. Leicht zu lesen, hat’s aber in sich…

Luxus gegen Stress und Burnout?

20141119_151635Früher dachten Menschen bei Luxus an fette Autos und funkelnde Brillianten. Aus verschiedenen Gründen zählen immer mehr andere Werte: Muße und Ruhe, Genuss und Authentizität.

Nächste Woche darf ich in Bad Boll mit Betriebs- und Personalräten an diesem Thema arbeiten – wiewohl der Titel der Tagung ganz anders heißt: „Work-Life-Balance“ holt die Menschen möglicherweise leichter ab (auch wenn für mich die Balance zwischen zwei Aspekten, die zusammengehören, irgendwie seltsam ist).

Die Herausforderung für mich besteht daran, wie ich zwanzig Teilnehmende aus sehr unterschiedlichen Produktionsunternehmen und Dienstleistungsorganisationen mitnehmen kann zum Mehr an Qualität, weil eben immer mehr Quantität nicht genug ist.

Wer noch spontan mitmachen will, erfährt hier mehr…

Stress im 21. Jahrhundert steuern

Viele und vielfältige Teilnehmende kamen im September 2013 zum Infoabend „(Wie) Hilft die Wissenschaft bei der Stressbewältigung?“: hier…

Hier die 90-Sekunden-Zusammenfassung:

  • Stressauslöser ändern sich im Zeitverlauf: Die Stress-Bewältigungsmethoden aus dem Industriezeitalter passen nicht zu den aktuellen Herausforderungen: globalisiert-interkulturelle Wissensarbeit im Umfeld erster Auswirkungen des Demografischen Wandels.
  • Auch in Zukunft wird es immer wieder Stressoren geben, wie Menschen aktiv (= Energieaufwand) damit umgehen, entscheidet darüber, ob sie gesund bleiben – und damit Kosten für sich, den Arbeitgeber und das Sozialsystem verursachen (Personalausfall, Heilbehandlungen, …).
  • Nach neueren Forschungen der PsychoNeuroImmunologie (PNI) ist entscheidend, wie sehr Menschen den Eindruck haben, das Heft des Handelns in der Hand zu behalten („Selbstwirksamkeitsüberzeugung“ statt „Kontrollverlust der ersten oder zweiten Dimension“).
  • Abstrakt formuliert: Stress läßt sich steuern, indem man Handlungsfähigkeit wiedergewinnt. Die Herausforderung besteht darin, dass unsere Affekte uns oft eine andere Strategie nahelegen.

 

Für Fragen stehe ich gerne zur Verfügung: Jens Flammann

« Ältere Beiträge

© 2017 LebensLuxus

Theme von Anders NorénHoch ↑