Gut leben? Raus aus dem Gelärme der Welt, hin zu einem Plus an LebensLuxus!

Ein Baum der stürzt, macht mehr Lärm,
als ein ganzer Wald, der wächst.

Unter LebensLuxus verstehe ich etwas, was wir uns derzeit noch von einer falsch verstandenen Ökonomie vermasseln lassen:

  • Wir Menschen sind mit luxushaftem Leben beschenkt worden. Weil wir’s nicht begreifen, vermasseln wir’s (zunächst unbewusst ) und stürzen ab in blödes → „binge consuming“ oder geben uns bequemem → „nudging“  hin. Das ist ungesund, auch andere Menschen leiden darunter.
  • 20120602_172430Zu LebensLuxus (auch → Senioritätsluxus, Luxus 3.0, …) gehört, dass wir Luxus nicht einfach nur konsumieren können, sondern uns den Luxus aktiv er-schmecken und er-fühlen müssen – besser: dürfen.
    Heißt: Wer nicht hinschmeckt, für den ist jeder Wein wie billige Plörre; wer sich für sein Leben nicht Zeit nimmt, kann es nicht gescheit genießen (der Psalm 90 bringt das im 12. Vers gut auf den Punkt: (hier…): Nur wer versteht, dass das Leben seine Grenzen hat, kann dessen Fülle spüren).
  • Kulturen und Religionen kennen Tricks, mit denen sie dem LebensLuxus näher kommen: Sie nahmen sich raus aus dem Hamsterrad des Alltags, um zu beten oder zu meditieren. Die Griechen nannten das MetaNoia – eine Idee, die ich in unsere Zeit übertragen habe.

Nicht nur als psychologisch geprägter Wirtschaftswissenschaftler erfahre ich – auch am eigenen Leibe:

  • Wir bewirken mehr, wenn wir uns auf das konzentrieren, was wir wollen:
    Motivation ist eine starke Energiequelle, nur manchmal schwer zu greifen.

  • Wir erreichen mehr, wenn wir auch Emotionen und Beziehungen als Fakten wahr-nehmen.
    Intuition kann frische Perspektiven öffnen, auch wenn sie als ir-rational gilt.
  • Wir schaffen mehr, wenn wir andere Menschen und deren Perspektiven einbeziehen.
    Passives Wissen und gemeinschaftliche LeistungsBalance sind überaus wirksam – auch, wenn individualistische Wissenschaften und Märkte das nicht erkennen mögen.

 


Wenn wir pfiffig sind, werden wir

  • erfassen, was ist;
  • erkennen, was wird;
  • verstehen, was wir gestalten wollen.

Dazu habe ich auf den nächsten Seiten ein paar Tipps.