Datum: Donnerstag, 24. Juni 2021
Zeit: 11:00 - 12:30 Uhr


Ansprechperson:Jens Flammann

Innenstädte haben mit der Krise der Gastronomie ein Problem. Etliche Gastronomen wird die Puste ausgehen. Ein Lösungansatz: Gemeinschaftsgetragene Unternehmen – wie jene der „Solidarischen Landwirtschaft“ könnten Kommunen lebendig halten. Dabei gehen engagierte Bürger und interessierte Verbraucher langfristiger als „auf ein Bierchen“ mit ins Risiko, um dadurch ihre Gastronomie zu erhalten.

Das Geschäftskonzept kommt aus der Landwirtschaft, springt auf weitere Branchen über: Anbieter und Nachfrager schließen einen Kooperationsvertrag (in der Solidarischen Landwirtschaft in der Regel auf ein Gartenjahr) und teilen sich dann die Kosten und die Ernte.
Auf diese Weise gehen Verbraucherinnen und Verbraucher nicht lediglich finanziell mit ins Risiko (= Anbieter tragen es nicht alleine), sie erfahren auch transparent, unter welchen Umständen ihre Waren produziert werden (für Ökonomen: das Gegenteil von → „Market of lemons“).

Was in der Landwirtschaft begann und im internationalen Kontext als „Community supported agriculture“ (CSA) bezeichnet wird, wird seit Kurzem vom deutschen CSX-Netzwerk weiterentwickelt. In diesem Gespräch für Wirtschaftsförderer stellen wir das Geschäftsmodell vor, loten Chancen und Risiken auch für Wirtschaftsförderung und (Innen-)Stadtentwicklung aus.

 

Impulse kommen unter anderem von → Sophie Löbbering, Autorin einer preisgekrönten Arbeit über eine Bäckerei nach dem CSX-Prinzip.

Impulsgebende:

  • Jens Flammann, Wirtschaftswissenschafter, Mannheim / Heidenheim
  • Sophie Löbbering, CSX-Netzwerk Deutschland
  • N.N., gemeinschaftsgetragene Gastronomie

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