Viele und vielfältige Teilnehmende kamen im September 2013 zum Infoabend „(Wie) Hilft die Wissenschaft bei der Stressbewältigung?“: hier…

Hier die 90-Sekunden-Zusammenfassung:

  • Stressauslöser ändern sich im Zeitverlauf: Die Stress-Bewältigungsmethoden aus dem Industriezeitalter passen nicht zu den aktuellen Herausforderungen: globalisiert-interkulturelle Wissensarbeit im Umfeld erster Auswirkungen des Demografischen Wandels.
  • Auch in Zukunft wird es immer wieder Stressoren geben, wie Menschen aktiv (= Energieaufwand) damit umgehen, entscheidet darüber, ob sie gesund bleiben – und damit Kosten für sich, den Arbeitgeber und das Sozialsystem verursachen (Personalausfall, Heilbehandlungen, …).
  • Nach neueren Forschungen der PsychoNeuroImmunologie (PNI) ist entscheidend, wie sehr Menschen den Eindruck haben, das Heft des Handelns in der Hand zu behalten („Selbstwirksamkeitsüberzeugung“ statt „Kontrollverlust der ersten oder zweiten Dimension“).
  • Abstrakt formuliert: Stress läßt sich steuern, indem man Handlungsfähigkeit wiedergewinnt. Die Herausforderung besteht darin, dass unsere Affekte uns oft eine andere Strategie nahelegen.

 

Für Fragen stehe ich gerne zur Verfügung: Jens Flammann